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Stadtforum Berlin - Gemeinsam Stadt machen!

Berlin verändert sich dynamisch und will eine solidarische, nachhaltige und weltoffene Stadt sein. Für die Stadtentwicklung ist das Chance und Herausforderung zugleich, da es darum geht, Wachstum und Wandel zu steuern und Beteiligungskultur zu stärken.

Die Veränderungen mit ihren räumlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen werden in der Öffentlichkeit unterschiedlich wahrgenommen und widersprüchlich diskutiert. Wie Berlin mit dieser Dynamik umgehen möchte und wie die Veränderungen auch positive Wirkungen erzeugen können, sind zentrale Fragen, die die Stadtgesellschaft aushandeln muss.

Mit der BerlinStrategie und den Stadtentwicklungsplänen setzt Berlin auf übergeordnete Instrumente der integrierten Stadtentwicklung. In Zukunft wird es darauf ankommen, auf deren Grundlage räumliche und soziale Veränderungen zu steuern und die besonderen Qualitäten und Eigenheiten Berlins zu erhalten. Damit sich die Stadtgesellschaft in diese Prozesse intensiver einbringen kann, ist es wichtig, eine bespielhafte Beteiligungskultur zu etablieren und hohe Standards der Mitbestimmung umzusetzen. Das Potenzial des "Gemeinsam-Stadt-machens" soll in der Berliner Planungskultur noch stärker verankert werden.

Das Stadtforum ist ein zentrales Instrument, um über Zukunftsthemen der Berliner Stadtentwicklung zu debattieren. Das Stadtforum fördert die öffentliche Meinungsbildung zu gesamtstädtischen Themen und Herausforderungen. Es ist ein Angebot zur Beteiligung interessierter Berlinerinnen und Berliner an Projekten und Prozessen der räumlichen Stadtentwicklung. Dazu erfolgt im Stadtforum regelmäßig ein klarer Blick von außen. Ziel des Stadtforums ist es, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Partnerinnen und Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Politik die Entwicklung der Hauptstadt zu begleiten.

Genau wie sich Berlin dynamisch verändert, entwickelt sich auch das Stadtforum weiter. Um die zukünftige Entwicklung Berlins stärker gemeinsam diskutieren zu können, werden neue Diskussions- und Workshop-Angebote sowie begleitende Ausstellungen zukünftig noch stärker den Dialog begleiten. So sollen erste Ergebnisse bereits in den Veranstaltungen an der neuen Stadtforums-Mindmap sichtbar werden.

BVV

Siehe BVV - Gremienübersicht mit aktuellen Daten

Quartiersrat

Was ist der Quartiersrat ?

 

Bewohner*innengremium im Rahmen des Quartiersverfahrens der „Sozialen Stadt“ zur Sicherung der Partizipation der Bewohner*innen und Akteur*innen. Ziel: Herausarbeitung von Handlungserfordernissen und Erarbeitung von Lösungsansätzen, Mitentscheidungen über Maßnahmen sowie Mitbestimmung über Ziele und Herangehensweisen bei der Lösung von Problemlagen.

 

Wer ist verantwortlich?

QM Kreuzberg Zentrum /Oranienstrasse

QM Wassertorplatz

QM Mariannenplatz

QM Düttmann Siedlung

QM Mehringplatz 

Wie oft gibt es Treffen? 1x im Monat

 

Gibt es eine*n Sprecher*in? Wer ist das? Ja.

 

Wie ist der Organisationsaufbau?

 

51% Bewohner*innen, die alle 2 Jahre von den Bewohner*innen des Quartiers gewählt werden, und 49% Starke partner, die von der Steuerungsrunde des QM benannt werden.Der Quartiersrat hat auch eine Geschäftsordnung, die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ausgearbeitet wurde und die an einigen Stellen flexibel ist, d.h. einige Paragraphen bieten mehrere Alternativen, über die dann der Quartiersrat entscheiden bzw. abstimmen kann (z.B. sind die Sitzungen öffentlich oder nicht?)

 

Wieviele kommen dort zusammen? 8 Bewohner*innen (bis April 2017 waren es 10) und 6 Starke Partner.

 

Wie wird eingeladen?

QM lädt eine Woche vor der Sitzung ein, mit Tagesordnung und Protokoll der letzten Sitzung.

 

Wie gestaltet sich die Verflechtung mit dem Bezirk?

 

BA wird eingeladen, sollte der Q-Rat dies wünschen, z.B. zu Themen, bei denen der die fachliche Kompetenz des BA bzw. eines der Fachämter gefragt ist. Anwesend zu jeder Sitzung ist auch die Koordinatorin QM des BA.

Thementisch (QM Kreuzberg Zentrum/ Oranienstrasse)

Was ist der Thementisch?

Alternative Form zum Quartiersrat, um all die Bewohner*innen und Akteur*innen in die Quartiersentwicklung einzubinden, die an keine formalen Gremien teilnehmen können/wollen.

Wer ist verantwortlich?

QM Kreuzberg Zentrum /Oranienstrasse

Wie oft gibt es Treffen? Je nach Bedarf bzw. Handlungserfordernis bei Problemlagen im Quartier.

Gibt es eine*n Sprecher*in? Wer ist das? Nein

Wie ist der Organisationsaufbau?

Keine bestimmt Form. Das ist ja das Besondere. Der Thementisch soll nicht zu formal sein, da dieses Bewohner*innen „abschreckt“. Da wir im Rahmen unseres Auftrages aber möglichst viele Bewohner*innen einbinden sollen, haben wir diese Form der Beteiligung zusätzlich zum Quartiersat initiiert.

Wieviele kommen dort zusammen? Variiiert je nach Thema, meistens 8-12 Personen.

Wie wird eingeladen? QM lädt ein.

Wie gestaltet sich die Verflechtung mit dem Bezirk?

Je nach Thema kann das BA eingeladen werden; z.B. beim Thema Sauberkeit wurde das Grünflächenamt und das Ordnungsamt eingeladen. Die Sitzungen können aber auch ohne BA stattfinden.

 

Aktionsjury

Was ist die Aktionsfondsjury ?

Die AFJ ist ein Gremium der Bürger*innenbeteilligung. Die Mitglieder sind Bewohner*innen des QM-Gebietes ZKO.

Sie entscheidet über die finanziellen Mittel im Aktionsfonds und trifft dabei eine Auswahl an Aktionen/Veranstaltungen/Events, Workshops etc., die über das Jahr verteilt kostenlos stattfinden.

Die Aktionen sollen das nachbarschaftliche Zusammenleben bereichern sowie ehrenamtliches Engagement fördern.

Wer ist verantwortlich?QM Kreuzberg Zentrum /Oranienstrasse

Wie oft gibt es Treffen?
Die Aktionsfondsjury trifft sich turnusmäßig am letzten Dienstag eines Monats um 18.00 Uhr (außer in den Ferien).

Wie ist der Organisationsaufbau? Wieviele kommen dort zusammen?
Derzeit besteht die AFJ aus 8 Mitgliedern.
Die Sitzungen und die Protokolle sind nicht öffentlich.

Das Gremium ist geschlossen.

Gibt es eine*n Sprecher*in? Wer ist das? Nein

Vergangene Veranstaltungen zum Thema

01./02.03. 2018 Verwaltung trifft BeteiligungZwischen Amt und Bürgerinnen/Bürgern: Krisen und Chancen Berlin

 

Viele Kommunen und auch einige Bundesländer haben sich auf den Weg gemacht, die Kooperation zwischen Stadtgesellschaft, Ver waltung und Politik zu verbessern, das Vertrauen in Verwaltungs- handeln zu stärken und so bessere Lösungen zu entwickeln. Gefragt ist dafür eine politische Kultur, die sich Krisen und Konflikten stellt

 

und sie innovativ löst. Nicht zuletzt der digitale Wandel beeinflusst hier Anforderungen und Möglichkeiten.

 

Verwaltung ist herausgefordert – Veränderungen sind gefragt. Der Weg dahin ist durchsetzt mit Verunsicherungen. Das ist der Stoff für unsere Fachtagung. Verwaltung trifft Beteiligung: In dieser Fachtagung gehen wirKonflikten und Lösungswegen auf den Grund. Wie gelingen Innovationen in Kommunalverwaltungen, Ämtern und Fachabteilungen,

 

die auf eine Kultur der Beteiligung und Transparenz orientieren? Perspektivwechsel, Schnittstellen, Rollenverständnisse (auch der Politik) – wir fragen nach guten Ansätzen und Lösungen für praxisrelevante Herausforderungen – auch im Hinblick auf Aus-und Weiterbildung. Die Fachtagung richtet sich an Fachleute in Politik, Verwaltungs-und Beteiligungspraxis von Kommunen, Städten, Ländern und Bund; an Studierende der Öffentlichen Verwaltung, Fachleute der Verwaltungsmodernisierung und Personalentwicklung, und die engagierten Bürgerinnen und Bürger, die an einer dialogischkompetenten Verwaltung interessiert sind.

 

 

 

Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin

Schumannstr. 8

10117 Berlin